Exakt eine Woche nach meiner Anreise zum Bloggertreffen nach Trier brauche ich dieses nicht mehr im Detail “auseinandernehmen”. Schade eigentlich
Aber den Berichten von Anne, Rainer, Christian, Gerd und Martin habe ich eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
Es bleibt mir nur noch ein paar für mich wichtige Details zu nennen:
Als erstes möchte ich mich für die neuerliche, außergewöhnliche Gastfreundschaft von Karin, Rainer und dem Schlitzohr Leo bedanken.
Als zweites ein weiteres Dankschön an Anne und Rainer für die Organisation.
Als drittes möchte auch ich nochmal meine Freude zum Ausdruck bringen Doris, Christian mit seiner Familie, Pia und Martin, Gerd als auch Birgit und Christoph von Rainers Lauftreff kennenlernen zu dürfen. Wohler als in Eurer aller Gesellschaft kann man sich nicht fühlen. Danke dafür
Als vierten Punkt möchte ich anführen, dass mein von mir selbst demolierter Fuß punktlich zu unserem gemeinsamen Lauf wieder klaglos seinen Dienst aufgenommen hat. Das hätte ich ZWEI !! Tage vorher noch nicht für möglich gehalten.
Da auch alle Bilder, die ich gemacht habe, in ähnlicher Form schon veröffentlich worden sind, gibt es von mir nur dieses Bild, aufgenommen im Turm Luxemburg

Aber wo so viel Licht ist, ist natürlich auch Schatten:
Zum einem möchte ich da nennen, dass nicht es nicht alle Eingeladenen einrichten konnten zu kommen. Vorallem dass Margitta nicht dabeisein konnte. Das geht eigentlich gar nicht. Margitta, das holen wir nach.
Das andere was ich da nennen möchte, ist dass so ein Treffen leider viel zu schnell vorüber ist. Zumal ich selber leider auch erst einen Tag später dazustoßen konnte.
Abschiede gehen mir immer sehr schwer ab
So fuhr ich dann am Sonntag mit einem Kloß im Hals von Trier fort um den zweiten Teil meiner Urlaubsplanung zu verwirklichen, einen Teil des Rheinsteiges zu wandern. Dazu habe ich als Ausgangsort Bingen auserkoren. Das diese Stadt alles andere als eine Schönheit ist, tat meiner Abschiedsmelancholie auch nicht gerade gut.
So konnte ich es auch kaum abwarten, am Montag auf Volker zu treffen, mit dem ich vier Tagesetappen des Rheinsteigweges in Angriff nehmen wollte. Volker ist ein Beispiel dafür, dass sich nicht nur Läufer aus dem Internet im wahren Leben als prima Menschen herausstellen, sondern auch Wanderer. Auch Volker kannte ich nur kurze Zeit virtuell und wir haben uns auf Anhieb gut verstanden, was ja für eine gemeinsame Vier-Tages-Wanderung auch nicht ganz unwichtig ist
Von Bingen setzten wir mit der Fähre über den Rhein nach Rüdesheim und wanderten von dort über Assmannshausen, Lorch, Kaub (Dörscheid) zur Loreley und beendeten unsere Tour in St. Goarshausen. Dort fuhren wir wieder mit der Fähre auf die andere Rheinseite nach St. Goar um von dort mit der Bahn wieder zurück nach Bingen zu fahren.
Ca. 60 km Gesamtstrecke legten wir zurück. Dabei gönnten uns viel Zeit um die vielen wunderbaren Ausblicke zu geniessen. Weitestgehend war das Wetter auf unserer Seite. Nur am letzten Tag begann es kurz vor der Loreley zu regnen. Es war von den Temperaturen angenehm, eher zu kühl als zu warm.
Es war meine erste Gepäckwanderung und ich habe mich wirklich bemüht nicht zu viel mitzuschleppen, was mir auch ganz gut gelungen ist. Der Rheinsteig ist in Teilabschnitten schon recht anspruchsvoll, darüberhinaus waren die Wege auf einigen Streckenabschnitte recht schlammig. Insgesamt bin ich mit den Rheinsteig aber sehr gut zu recht gekommen. Für Volker stand das eh außer Frage, er ist schon fast überall auf der Welt gewandert.
Hier ein paar Impressionen:

Germania, Niederwalddenkmal

Auch das gabs. Sieht aber schlimmer aus, als es war


Im Hintergrund die Loreley
Die Loreley – Der Rheinklassiker
In den Orten entlang des Rheins ist irgendwann Ende der Sechziger Jahre die Zeit stehen geblieben. Es wirkt alles etwas angestaubt und altbacken. Darüber hinaus fehlt es, von Übernachtungsmöglichkeiten in ältlichen Hotels abgesehen, an jedweder Infrastruktur. Die Rheinsteigstrecke aber ist wunderschön. So wird der Rheinsteig definitiv nicht die letzte Wanderung dieser Art gewesen sein. Das Wandern ist eine prima Ergänzung zum Laufen. Nächstes Jahr geht es in die Alpen
Zu guter Letzt war für mich erfreulich, dass mein Fuß auch diese Strapazen gut und schmerzfrei überstanden hat und ich zu keiner Zeit über einen Abbruch nachdenken mußte.
Wunderbare sieben Tage mit vielen Erlebnissen und fanatischen Begegnungen sind nun zu Ende. Grund genug glücklich zu sein
Ja und morgen, da werde ich mal wieder die Laufschuhe schnüren. Eine kleine Runde zum Eingewöhnen. sechs, sieben Kilometer vielleicht. Dann werde ich die Pfingsttage mit Jens genießen. Der hat mir schließlich die letzten Tage gefehlt.